Weihnachten im Fuerteventura-Lexikon

Die Adventzeit fängt auf Fuerteventura wie fast überall im Dezember an, die Straßen und Läden sowie die Wohnungen werden wunderschön mit allerlei Girlanden und Gestecken geschmückt. Und die satt grünen Weihnachtsbäume, werden wunderschön dekoriert auf den unterschiedlichsten Plätzen aufgestellt. In der Hauptstadt Puerto del Rosario, wird wie jedes Jahr im Dezember eine herrliche Weihnachtskrippe aufgestellt, die in der Nähe vom Busbahnhof zu sehen ist. Denn einen Bummel durch die Weihnachtskrippe zu machen, ist es einfach wert.

Natürlich wird das Weihnachtsfest auf den Kanaren etwas anders gefeiert als bei uns im kaltem Deutschland. Da besucht der Weihnachtsmann oder „Papa Noel“ genannt, den Nachwuchs erst am Weihnachtsabend und zwar mit einer Leiter, da es auf der Insel keine Schornsteine gibt, an denen er sich herunterlassen kann. Die spanischen Kinder bekommen von ihrem „Papa Noel“ wohl auch kleine Aufmerksamkeiten, aber nach der spanischen Tradition, bekommen sie ihre Geschenke, erst am Morgen des 6. Januars. Am "Dia de los Reyes" oder den Heiligen Dreikönigstag. An diesem Tag, kommen nämlich die heiligen drei Könige, um die Geschenke dem Christkind zu übergeben. Es ist wundervoll anzusehen, wenn die heiligen drei Könige am 5. Januar um 17.00 Uhr mit der Fähre auf der Insel Fuerteventura anlegen. Dann besteigen Melchior, Caspar und Balthasar die Kamele und machen sich auf zu einem Ritt durch die kleine Stadt. Während dieser Zeit werfen sie den kleinen Kindern allerlei Leckereien zu. Die sie dann fast alle, vom Boden wieder aufheben dürfen.

Die Tradition in Spanien besagt, dass die Kinder ihre Schuhe, mit Karotten und Heu gefüllt, vor die Tür stellen, damit sie Futter für die Kamele haben. Auf die drei Könige, wird natürlich schon lange gewartet, weil sie die Post der Kinder erhalten, indem sie ihre Wünsche niedergeschrieben haben, die ihnen dann von den drei Königen abends in Häuser bringen. Das zu Weinachten auf Fuerteventura.


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