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La Oliva im Fuerteventura-Lexikon

Der Ort La Oliva ist eine der 3 Gemeinden der Insel. Die Gemeinde hat etwa 18.884 Einwohnern und eine Fläche von 356,13 Quadratkilometern. Das Verwaltungszentrum ist der La Oliva. Zum Gebiet der Gemeinde gehört auch die Insel Los Lobos. Der Name La Oliva rührt von dem reichlichen Vorkommen an wilden Oliven her. Im Jahre 1708 war La Oliva zum Sitz der Militärkommandatur. Im Jahre 1711 bekam dieser Ort seine eigene Pfarrei. Über mehrere Jahre wurde die Insel Fuerteventura von dem Ort La Oliva aus verwaltet. Ihre Stellung verlor die Stadt aber im Jahre 1860 an Puerto de Cabras. Der Montaña de Tindaya war der Heilige Berg der Altkanarier. Der jüngste Vulkan auf der Insel ist der 420 Meter zählende Montaña de Arena. Er ist das letze Mal im Jahre 4000 ausgebrochen. Damals floss seine Lava bis Lajares. Die jüngste oder auch die 4. Serie von Ausbrüchen ist erkennbar, weil noch keinerlei Kalkverkrustungen und nur eine wenig Verwitterungen stattgefunden haben. Dadurch wird jenes Land auch Malpaís genannt. Die 3. Ausbruchsserie fand vor rund 690.000 Jahren statt. In der Gemeinde La Oliva trifft man auf die schwarzen Picón-Abraumhalden. Hier hat der General Franco für diese unterentwickelte Insel in den Jahre um 1950 den Tagebau des Lavagranulats gefördert. Das Dünengebiet um Corralejo wurde seit dem Jahre 1982 unter Naturschutz gestellt. Seit dem Jahre 1987 zählt auch die nicht bewohnte Insel Los Lobos hierzu. Der Picón dieser kleine aber poröse Stein, kann Feuchtigkeit speichern. Jene Art des Ackerbaus nennt man auch Enarenado.

Die Gemeinde La Oliva auf Fuerteventura

Mit einer Fläche von mehr als 350 Quadratkilometern erstrahlt die Gemeinde La Oliva, in der mehr als 18.800 Menschen zu Hause sind. Der Ort La Oliva ist gleichzeitig das Verwaltungszentrum. Zur Gemeinde gehören die Orte Corralejo, Villaverde, Lajares, Parque Holandes sowie El Cotillo, Tindaya, El Roque, Vallebron, Caldereta und Majanicho. Zudem gehört auch die Insel Los Lobos zur Gemeinde, die kurz vor der Insel Fuerteventura liegt und völlig unbewohnt ist. Der Name der Gemeinde stammt aller Wahrscheinlichkeit nach vom reichlichen Vorkommen an Olivenbäumen, denn diese findet man hier wirklich an jeder Straßenecke. Des Weiteren war La Oliva im Jahre 1708 der Sitz der Militärkommandatur und bekam im Jahre 1711 eine eigene Pfarrei. Über einen kurzen Zeitraum hinweg wurde die gesamte Insel Fuerteventura von La Oliva aus verwaltet, bis die Stadt den Status an Puerto de Cabras im Jahre 1860 verlor. Die Landschaft von La Oliva hat einiges zu bieten. Vor allem ist hier der Heilige Berg der Altkanarier, der Montana de Tindaya, zu nennen. Er ist 401 Meter hoch und bietet viele Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen und Entdeckungstouren in die einheimische Flora und Fauna. Des Weiteren sehr interessant ist der Vulkanberg Montana de Arena, der 420 Meter hoch ist und vor rund 4.000 Jahren zum letzten Mal ausgebrochen ist. Unbedingt besuchen muss man auch das Dünengebiet, dass hier seit dem Jahre 1982 unter Naturschutz steht und zu dem seit 1987 auch die vorgelagerte und unbewohnte Insel Los Lobos gehört. Viel grün kann man im Ort Villaverde sehen, denn durch die Feuchtigkeit in 200 Metern Höhe und durch die Passatwinde ist hier eine wunderbar blühende Landschaft zu sehen.

Sehenswertes in der Gemeinde La Oliva

In der Gemeinde La Oliva gibt es eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten, wie den Herrensitz Casa de los Coroneles, der im 17. Jahrhundert am Ortsrand von La Oliva gebaut wurde. Der Bau erstrahlt im typisch spanischen Kolonialstil errichtet und beeindruckt mit Holzbalken und seitlichen Türmen. Seit dem Jahre 1994 gehört das Gebäude der kanarischen Regierung, dass inzwischen unter Denkmalschutz steht. Eingerichtet werden soll hier ein Kulturzentrum mit einem Museum. Des Weiteren unbedingt besuchen sollte man die dreischiffige Pfarrkirche. Die Iglesia de Nuestra Senora de la Candelaria beeindruckt mit einem großen Glockenturm und prägt das Stadtbild enorm. Gebaut wurde die Kirche im 18. Jahrhundert und wurde einst zu Ehren der Virgen del Rosario erbaut. Im Innern befindet sich das Bild des Jüngsten Gerichts, dass sehr sehenswert ist. Zudem besuchen sollte man das Kulturzentrum Centro de Arte Canario, dass sich in der Casa Mane befindet. Dieses restaurierte Herrenhaus beinhaltet viele Werkt von jungen kanarischen Künstlern. Ein Kunstwerk für sich ist der Garten der Casa Mani, in dem sich viele außergewöhnliche Blumen und unheimlich viele Palmen befinden. Ein sehr interessantes Landwirtschaftsmuseum befindet sich im Museo del Grano La Cilla. Ein Abenteuer ist ein Besuch in der Cueva del Llano de Villaverde. Über den Höhlen befindet sich ein sehr interessanter Ausstellungsraum, in dem man viel über die Geologie der Region erfahren kann. Inseltypische Accessoires sowie Produkte wie Kaktuslikör, Maulbeermarmelade und Ziegenkäse kann man im Museo Casa Marci in Villaverde bekommen.


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Kurzinformationen


Land: Spanien
Inselgruppe: Kanaren
Provinz: Provinz Las Palmas
Fläche: 1.660 km²
Einwohner: ~94.000
Amtssprache: Spanisch
Hauptstadt: P. del Rosario
Höchste Erhebung: 807 m