Kirchen im Fuerteventura-Lexikon

Auf Fuerteventura gibt es einige beeindruckende Kirche, die man sich in jedem Fall einmal näher anschauen sollte. Eine der interessantesten ist die weiße Pfarrkirche bei Antigua, deren Bau im Jahre 1785 abgeschlossen wurde. Auf dem Vorplatz der Kirche kann man viele subtropische Pflanzen bestaunen und es sich auf einer der vielen Bänke gemütlich machen. Geweiht ist die Pfarrkirche der Jungfrau von Antigua und besteht aus einem einschiffigen, sehr großen Bau. Zudem gibt es hier einen besonders schönen Glockenturm. Auch das Innere der Kirche ist sehr sehenswert. Die Decke des Chors ist beispielsweise in einem einzigartigen Mudejarstil gehalten und auch der klassizistische Altar ist ein absolutes Highlight. Immer wieder ein Besuch wert ist auch die Kirchenruine des Convento de San Buenaventura. Sie befindet sich direkt am Ortseingang von Betancuria und gehörte einst zu einem Franziskanerkloster. Erbaut wurde die Kirche im 17. Jahrhundert und hatte einen sehr beeindruckenden Kreuzgang. Allerdings ist dieser nicht mehr existent, da die Einheimischen die Anlage als Seinbruch genutzt haben. Viel zu bestaunen gibt es hingegen in der Kapelle, die an einem Hang gebaut wurde. Hier soll im 15. Jahrhundert der Missionar San Diego gelebt haben. Interessant ist auch die Kirche Iglesia de Santa Maria, die man um das Jahr 1620 erbaute. Das dreischiffige Gebäude ersetzt die einstige Kathedrale des Ortes, die einem Überfall von Piraten im Jahre 1593 zum Opfer fiel. In der Iglesia de Santa Maria kann man einen barocken Hauptaltar aus dem Jahre 1684 bestaunen und auch die Holzdecke im Mudejarstil ist beeindruckend schön. In der nördlichen Altarnische befindet sich ein Bildnis der Santa Caralina, dass als eines der ältesten Kunstwerke der Insel gilt.


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