Geografie im Fuerteventura-Lexikon

Die Insel Fuerteventura ist die wohl älteste Insel der Kanaren. Die Insel entstand vor rund 20,6 Millionen Jahren. Der Großteil dieser Inselmasse wurde vor ca. 5 Millionen Jahren hervor gerufen. Die Insel ist seit dem durch Wind als auch durch Wetter sehr stark erodiert. Die letzten Aktivitäten eines Vulkans auf Fuerteventura spielten sich vor etwa 4.000 bis 5.000 Jahren ab. Der höchste Punkt der Insel ist der Pico de la Zarza. Er misst 807 m. Im Nordosten von Fuerteventura findet man große Sanddünenbereiche, die die Nähe der Kanaren zu Nordafrika vergegenwärtigen. Der Sand besteht jedoch zu einem großen Teil aus zerriebenen Meerestiergehäusen. Die Bewohner legen hier sehr großen Wert darauf, das sie über mehr eigenen als Sand aus der Sahara verfügen. An einigen Stellen findet man Kalkformationen vom früheren Meeresboden. Die Insel misst zwischen der Nord- sowie der Südwestspitze knapp 100 Kilometern. Sie misst an ihrer breitesten Stelle etwa 31 Kilometer. Die Istmo de la Pared ist mit 5 Kilometer Breite die wohl schmalste Stelle auf der Insel Fuerteventuras. Sie gliedert die Insel in 2 Teile. Der eine Teil ist der nördliche Teil Maxorata, nach welchem auch die eigentlichen Bewohner der Insel, die Majoreros benannt wurden. Der andere Teil ist die südliche Halbinsel Jandia. Diese Inselfläche von rund 1.700 Quadratkilometern ist, vergleicht man sie mit anderen Kanarischen Inseln, mit ihren 54 Einwohnern pro km² relativ dünn besiedelt. Die Tendenz jedoch ist sehr stark steigend. Dies ist sowohl bei den Einwanderern als auch bei den Touristen zu verzeichnen. Es gibt schon Proteststimmen, die mit den hochgerechneten Bettenzahlen in Zukunft eine Gegenbewegung einleiten möchten.

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