Entstehung im Fuerteventura-Lexikon

Entstanden ist die Insel Fuerteventura vor mehr als 20 Millionen Jahren, was sie zur ältesten Insel der Kanaren macht. Sie ist, wie viele andere kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs. Der größte Teil der Insel ist vor mehr als fünf Millionen Jahren entstanden und hat sich im Laufe der Jahrtausende durch Wind und Wettereinflüsse sehr stark verändert. Vor knapp 5.000 Jahren waren die letzten vulkanischen Tätigkeiten auf Fuerteventura. Immer wieder beigeistert sind viele Menschen von der schönen Landschaft, die sich auf Fuerteventura zeigt. Auch der höchste Punkt der Insel, der Berg Pico de la Zarza mit seinen 807 Metern, begeistert nicht nur Freunden des Wanderns und Bergsteigens. Ein weiteres sehr interessantes Naturschauspiel sind die Sanddünen, die sich im Nordosten von Fuerteventura bei Corralej befinden. Besonders schön ist es im Parque Natural de las Dunas de Corraleko, der größtenteils aus zerriebenen Meerstiergehäusen, wie Muscheln und Schneckenhäusern besteht. Durch Verwehungen gibt es hier unheimlich viel Saharasand, obwohl die Einheimischen immer wieder darauf hinweisen, dass es hier mehr einheimischen als Saharasand gibt. Neben den Wanderdünen kann man hier auch schöne Kalkformationen bestaunen, die einst Meeresboden waren. Auch viele Vulkanreste sind hier zu finden. Vom Wetter her kann man zu jeder Jahreszeit nach Fuerteventura reisen. Daher heißt die Insel auch die Insel des ewigen Frühlings. Da die Berge hier viel zu niedrig sind, ziehen die Wolken einfach darüber hinweg, weshalb es hier recht wenig Niederschlag gibt. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen bei 24 Grad Celsius. Allerdings muss man hier sehr aufpassen, denn auch wenn einem das Klima häufig recht kühl vorkommt, hat die Sonne eine unglaubliche Kraft. Begründet ist dies in den Passatwinden, die vom Meer immer wieder über die Insel wehen.


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