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Sehenswürdigkeiten im Fuerteventura-Lexikon

In den Jahren vor 1957 nannte sich die heutige Hauptstadt von Fuerteventura noch „Puerte de Cabras“ also (Ziegenhafen). Heute lebt ungefähr ein Drittel der Insulaner in der Hauptstadt Puerto del Rosario, sie entstand aus einer Siedlung, die im Jahre 1795 gegründet wurde. Das kleine Städtchen wurde nach der Rosenkranzmadonna, die ihre Schutzpatronin benannt. Puerto del Rosario, ist vor allen Dingen ein großes Handels- und Geschäftszentrum. Doch einige Sehenswürdigkeiten hat der kleine Ort doch zu bieten und zwar die schöne, aber einfache Pfarrkirche Iglesia Nuestro Señora del Rosario. Dann noch das alte antike Haus in dem der bekannte spanische Schriftsteller Miguel de Unamuno, in seiner Verbannung lebte, aus dem heute ein Museum gemacht wurde. Die alte Hauptstadt Betancuria, wurde im Jahre 1405 von einem adligen Wikinger gegründet. Der kleine Ort, der sogar noch bis ins 19. Jahrhundert die Hauptstadt von Fuerteventura war, liegt auf einer 400 Meter großen Anhöhe, in einem schmalen grünen Tal, in dem wunderschöne Agaven, Tamarisken, Palmen und herrliche Feigenkakteen wachsen. Die Stadt erlebte im 16. Jahrhundert immer wieder Überfälle von Piraten auf ihre kleine Stadt. Dann brannte im Jahre 1593 Betancuria, bis auf wenige Überreste total nieder. Direkt an der Calle Roberto Roldáu, sieht man nur noch wenige Häuser, die dem Brand von damals stand gehalten haben. Da das antike Stadtbild zum größten Teil erhalten wurde, ist der kleine Ort natürlich unter Denkmalschutz gestellt worden. Bemerkenswert sind die alten Ruinen des Franziskanerklosters Convento de San Buenaventura sowie die antike Pfarrkirche Iglesia Nuestra Señora de la Concepción, die aus dem 17. Jahrhundert stammt, in der man ein unbezahlbares Werk der Heiligen Katharina finden kann.

Das facettenreiche Fuerteventura erkunden

Fuerteventura ist als eine der sonnenreichsten Insel der Kanaren bekannt. Allerdings bietet diese Insel viel mehr als nur ein Paradies für Strandurlaube. Fuerteventura ist sehr facettenreich, sodass man sich hier unbedingt auf den Weg machen sollte, um diese Insel näher kennen zu lernen. Möglich sind solche Erkundungstouren zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit dem Auto. Bei letzterem bietet es sich an, einen Jeep zu organisieren, da man so wirklich zu allen Sehenswürdigkeiten gut gelangen kann. Nicht verpassen darf man einen Besuch bei den vielen Windmühlen, die man überall auf der Insel finden kann. Hier kann man das leckerste, frisch gebackene Brot kosten und natürlich auch kaufen. Zudem erfährt man hier viel über die Kunst des Kornmahlens und des Brotbackens. Des Weiteren sehr interessant sind die Aussichtspunkte, beispielsweise am Roque del Moro. Interessant ist auch der Istmo de la Pared, der von der Süd- zur Westküste führt. Wer Fuerteventura lieber vom Schiff her kennen lernen möchte, der kann von jedem Hafen aus an der Küste entlang fahren. Es werden hier sehr viele Touren angeboten, die teilweise auch um die gesamte Insel herum führen und dann mehrere Tage lang dauern. Zudem werden auch viele Tagesausflüge zu den benachbarten Inseln angeboten, sodass man von Fuerteventura aus auch schnell mal einen Ausflug nach Lanzarote unternehmen kann. Aber nicht nur die Küsten von Fuerteventura sind einladend, sondern auch das Inselinnere beeindruckt mit vielen tollen Ausflugszielen. Hier wartet beispielsweise das Mühlenmuseum in Tiscamanita oder die Villa Winter im Süden von Fuerteventura.

Sehenswürdigkeiten die man auf Fuerteventura gesehen haben muss

Man kann es nicht oft genug betonen, dass die kanarische Insel Fuerteventura sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Besonders interessant sind dabei die Meersalzgewinnungsanlagen, die Salinas del Carmen, die sich am Playa del Costillo befinden. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Ort Caleta de Fuste, der ebenfalls einen Besuch wert ist. Die Salinen konnten durch EU-Zuschüsse umfangreich saniert und zu einem Freilichtmuseum umgebaut werden. Abkühlung bringt hier ein Besuch in den vielen kleinen Buchten, die teilweise menschenleer sind. Ein weiteres Highlight von Fuerteventura sind die vielen Leuchttürme, wie den Punta de la Entallada, der sich an der südlichen Küste von Fuerteventura befindet. Das Besondere an den Leuchttürmen der Insel ist, dass sie von einer einzigartigen Architektur sind. Von den Leuchttürmen aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf das blaue Meer und die nähere Umgebung. Bei guter Sicht kann man teilweise bis zu den Nachbarinseln schauen. Kommt man in die Region von La Oliva, sollte man nach Tindaya reisen. Hier kann man viele Felder mit Tomaten bestaunen und den Vulkanberg Montana de Tindaya besuchen. Hierbei handelt es sich um eine geheimnisvolle Grab- und Kultstätte und ein heiliger Berg der Ureinwohner von Fuerteventura, der Guanchen. Des Weiteren unbedingt besuchen sollte man den Montana Quemada, der sich in der Nähe von Tindaya befindet und eine Höhe von 294 Metern ausmacht. Hier befindet sich auch das Monumenteo Don Muiguel de Unamuno, ein Gedenkstein, der im Jahre 1980 hier errichtet wurde. Unamuno war ein sehr bedeutender Dichter und Philosoph, der im Jahre 1924 nach Fuerteventura verbannt wurde. Der Weg hier her ist aber recht steinig und beschwerlich, sodass man in jedem Fall festes Schuhwerk dabei haben sollte.

Der Zoo La Lajita auf Fuerteventura

Ein Besuch im Zoo "Oasis Park" ist für Groß und Klein immer wieder ein tolles Erlebnis und so kann man auch auf Fuerteventura einen Tag im Zoo verbringen. Dieser befindet sich auf der Halbinsel Jandia, in La Lajita. Neben dem Zoo befindet sich zudem eine Kamelreitstation, auf der man viele tolle Touren auf Kamelen in die beeindruckende Natur von Fuerteventura unternehmen kann. Im Kamelpark gibt es mehr als 250 Dromedare. Der Zoo La Lajita beeindruckt mit seinen vielen verschiedenen Vögel, Krokodilen und anderen Kleintieren, die hier eine Heimat gefunden haben. Auch ein Affengehege gibt es hier. Neben den vielen beeindruckenden Tieren im Zoo, zeichnet sich dieser aber auch durch seine Grünanlagen aus. Da Fuerteventura eine recht trockene Insel ist, kann man so viele Blumen und Grünpflanzen hier sonst nicht sehen. Den Zoo kann man mit dem Mietwagen von allen Regionen Fuerteventuras aus gut erreichen, denn das Straßennetz ist hier sehr gut ausgebaut. Des Weiteren werden von vielen Hotels auch Touren in den Zoo angeboten oder man kann einen entsprechenden Ausflug bei einem örtlichen Reiseveranstalter buchen. Ein Besuch ist der Zoo La Lajita in jedem Fall wert.

Ein Ausflug zur Insel Los Lobos

Wer auf Fuerteventura schon alles erkundet hat, dem sei ein Ausflug zur benachbarten Insel Los Lobos zu empfehlen. Sie ist durch eine Meerenge nur zwei Kilometer von Fuerteventura entfernt und bietet sich wunderbar für einen Tagesausflug an. Die Insel macht nur rund sechs Quadratkilometer aus und es gibt hier weder Straßen noch Autos. Damit sind die Voraussetzungen für einen wunderbaren Tag in der Natur geschaffen. Der Besucher kann sich hier auf viele Seevögel, traumhafte Lagunen und eine Strandbucht freuen, in der man nicht nur wunderbar schwimmen gehen kann, sondern auch Tauchen und Schnorcheln. Jeden Tag fahren von mehreren Häfen aus Boote nach Los Lobos. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lebten hier auf der Insel noch viele Mönchsrobben, die der Insel auch ihren Namen gaben. Das Fell der Tiere wurde allerdings für die Herstellung von Schuhen benötigt, sodass die Meeressäuger mit der Zeit ausgerottet wurden. Man überlegt allerdings, ob man hier wieder Mönchsrobben ansiedeln soll. Los Lobos war aber nicht nur für die Robben ein Zufluchtsort, sondern auch für viele Piraten. Nachdem sie wieder weg waren, gab es viele Fischer, die sich hier auf der Insel niederließen. Sie verschwanden aber in den 1980er Jahren, sodass dieses Eiland ein Ausflugsziel des Tourismus wurde. Die Insel ist sonst unbewohnt und kann in gut zwei Stunden umrundet werden. Interessant sind dabei die Salzwiesen La Lagunas, in der sehr viele Vögel leben. Auch ein Besuch im Zentrum der Insel, in dem sich der 127 Meter hohe Montana de Los Lobos befindet, ist zu empfehlen. Am besten baden gehen kann man an der Playa de Las Conchas.


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Kurzinformationen


Land: Spanien
Inselgruppe: Kanaren
Provinz: Provinz Las Palmas
Fläche: 1.660 km²
Einwohner: ~94.000
Amtssprache: Spanisch
Hauptstadt: P. del Rosario
Höchste Erhebung: 807 m