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Das Fuerteventura-Lexikon

Die Fuerteventura gehört zu den Kanarischen Inseln. Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantischen Ozean. Nur rund 120 Kilometer westlich von der Küste Marokkos. Mit einer Landfläche von etwa 1.659,74 Quadratkilometern hat diese Insel einen Anteil von rund 22,15 % an der ganzen Landfläche der Kanarischen Inseln. Somit ist sie direkt nach der Insel Teneriffa die 2. größte Insel dieses Archipels. Die wunderschöne Insel Fuerteventura hat laut einer Volkszählung aus dem Jahre 2007 94.386 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel ist das alte Puerto del Rosario, wo sich auch der wichtigste Flughafen der Insel befindet. Die Sprache des Landes ist Spanisch. Die Insel Fuerteventura bildet mit der im Norden gelegenen aber wesentlich kleineren Insel Lanzarote die östliche Grenze von den Kanaren. Die Kanarischen Inseln gehören zu dem Hoheitsgebiet von Spanien. Sie genießen jedoch einen Sonderstatus als eine Autonome Gemeinschaft mit eigenem eigenen Parlament sowie einem Präsidenten, namens Paulino Rivero Baute. Er ist seit dem Jahre 2007 in Amt und Würden. Die Insel Fuerteventura gehört zusammen mit der Insel Lanzarote sowie dem wunderschönen Gran Canaria zu der spanischen Provinz Las Palmas. Die Insel ist bei vielen Urlaubern nicht nur wegen ihrer sehr angenehmen Temperaturen besonders in den Wintermonaten, sehr beliebt. Auch das umfangreiche Sportangebot, lockt viele Touristen auf diese Insel im Atlantik. Hier findet die ganze Familie das richtige. Für Kinder sind die flach abfallenden Sandstrände nahezu ideal. Die beinahe immer scheinende Sonne macht das Sonnenbad zu einem tollen Erlebnis und das große Sportangebot mit Mountainbiken und Hochseeangeln lässt manches Herz höher schlagen.

Wandern auf Fuerteventura

Im Winter kann man auf Fuerteventura am besten Wandern gehen, denn im Sommer ist es oftmals einfach zu heiß dafür. Die Wanderwege sind allesamt sehr schön und so ist es fast völlig egal, an welcher Ecke von Fuerteventura man seinen Urlaubsort wählt. Allerdings muss man wissen, dass die Wanderungen an der Küste die einfachsten sind. Anstrengend wird es im Inselinneren, vor allem dann, wenn man sich den Pico del Zarza zum Ziel setzt. Dies ist der höchste Berg der Insel, der für einen Tagesausflug perfekt geeignet ist, aber auch eine große Herausforderung darstellt. Zudem kann man unterwegs viele schöne Pflanzen und Tiere sehen, die es teilweise nur auf Fuerteventura zu sehen gibt. Ganz gleich wo man auch wandern geht, man sollte immer für ausreichend Getränke sorgen. Oftmals findet man unterwegs nicht einen einzigen Supermarkt und auch Gaststätten gibt es nicht immer. Des Weiteren ist auch der Sonnenschutz wichtig, denn auch wenn die Temperaturen kühler erscheine, was in den ständigen Winden begründet ist, hat die Sonne eine sehr starke Kraft und man hat sich schnell einen Sonnenbrand geholt. Selbst an wolkigen Tagen ist es zu empfehlen, einen Sonnenschutz aufzutragen. Der Pico de Zarza ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit, eine Wanderung zu unternehmen. Besonders schön ist es immer wieder entlang der Küste, denn von hier aus hat man immer wieder einen anderen Ausblick auf die Region. In besonderen Reiseführern kann man sich schöne Strecke zurecht legen, die dann vor Ort auch recht gut ausgeschildert sind. So kann man sich nicht verlaufen und kommt zu den schönte Sehenswürdigkeiten, die die jeweilige Region von Fuerteventura zu bieten hat.

Wenn auch sich inzwischen die Bevölkerung von dieser Insel an den touristisch geprägten Plätzen an der Küste angesiedelt hat, liegen sich Sitze der Gemeindeverwaltungen mit der Ausnahme von der Hauptstadt Puerto del Rosario in relativ kleinen aber historischen Orten im Inneren der Insel. Die Insel Fuerteventura ist in insgesamt 6 Gemeindebezirke eingeteilt worden:
• Die Gemeinde Tuineja, mit dem 3. größten Ort dieser Insel, mit Tarajal sowie mit Tarajalejo.
• Die Hauptstadt der Insel Puerto del Rosario, früher hieß sie Puerto de las Cabras
• Die wohlhabende Gemeinde Pajara, mit ihrem Tourismuszentrum der Costa Calma sowie den Orten Morro Jable und dem schönen Jandia.
• Der Gemeinde La Oliva, mit dem Ort El Cotillo sowie dem Tourstenzentrum Corralejo. Hierzu gehört übrigens auch die unbewohnte Insel Los Lobos.
• Die historisch bedeutsame Stadt Betancuria. Die Gemeinde ist die kleinste auf der Insel Fuerteventura
• Die Gemeinde Antigua, mit dem Touristenzentrum El Castillo sowie mit Caleta de Fuste.


Sport auf Fuerteventura ist überall möglich

Fuerteventura verfügt über hervorragende Verhältnisse für Wassersportler. Die Bedeutung des Inselnamens ist „starker Wind“ und kann wörtlich genommen werden. Durch die rundum einfließenden Windströme kann man hingebungsvoll seinem Hobby „Wassersport“ frönen. Spitzensportler halten sehr viel von der kanarischen Insel und nutzen sie regelmäßig für ihre Trainingseinheiten. Neben Riesenspaß verbindet man Fuerteventura zugleich mit Sonne pur. Denn die Insel zählt zu den sonnenreichsten Plätzen der Erde und zeichnet sich durch jährlich rund 3000 Sonnenstunden besonders aus. Die Entstehung der beliebten Urlaubsinsel ist auf ehemalige Vulkanausbrüche vor mehr als siebzig Millionen Jahren zurückzuführen. Die in der heutigen Zeit inaktiven Vulkane sind demnach Basis der herrlichen Landschaft Fuerteventuras. Aber noch heute kann man dies anhand diverser Strandabschnitte erkennen. Merkmal für die besondere Grundlage der Insel ist noch immer teilweise dunkler Strand, dessen Verfärbung auf die Lavarückstände zurückzuführen ist. Die Strände sind mit 150 Stück sehr zahlreich angesiedelt und aus Sand der Sahara geformt. Je nach Standort der Unterbringung wird man während des Aufenthaltes auf Fuerteventura sicherlich einige dieser Strände erleben und genießen können. Der Norden der Insel wird von Engländern besucht, während im südlichen Inselteil eine Mehrzahl von deutschen Touristen zu verzeichnen ist. Egal zu welchem Teil der Insel man sich hingezogen fühlt, verspricht das Flair und die Einzigartigkeit der kanarischen Insel ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt und animiert in der Regel zum Wiederkommen. Durch den auf Fuerteventura verbreiteten Tourismus sind nahezu alle Inselbewohner auf Gastfreundlichkeit und Aufgeschlossenheit eingestellt und geben dies durch nette Gesten und Offenheit an die Gäste der Insel wieder.

Bevölkerung

Die Zahlen der Bevölkerung haben sich von dem Jahr 1996 bis zum Jahr 2006 um 146,82 % gesteigert. Im Dezember des Jahres 2006 hatte die Insel Fuerteventura 105.980 Einwohner. Hiervon sind knapp 1/3, nämlich etwa 29,20 %, Ausländer die hier leben. Die mit Sicherheit größten Gemeinden der Insel waren im Dezember des Jahres 2006:
• Die Gemeinde Puerto del Rosario mit 38546 Einwohner
• Die Gemeinde La Oliva mit 22028
• Die Gemeinde Pajara mit rund 20693 Einwohnern
• Die Gemeinde Antigua mit 10196 Einwohnern sowie
• Die Gemeinde Betancuria mit nur 953 Einwohnern.

Costa Calma

Costa Calma, ein kleiner Ferienort auf Fuerteventura, verfügt über vielerlei Qualitätshotels in Strandlage und einem äußerst gepflegten Strand, aus goldgelbem Sand bestehend. Besonders Jogger genießen die langgezogene Strecke für ihre allmorgendlichen Trainingseinheiten. Aber auch Schwimmer und Walker gehen oftmals dem Frühsport nach. Gegen Mittag trifft meist wieder Ruhe ein und als Sonnenanbeter kann man den Strandaufenthalt unbekümmert genießen. Besonderes Merkmal des Ortes ist die Hügellandschaft, die sich durch den kompletten Ort zieht. Durch eine Zweiteilung des Ortes sind die Abschnitte klar bestimmt. Zum einen ist es der Tourismus und zum anderen die üppige Grünzone, Heimat ungewöhnlicher und seltener Tierarten. Tagsüber dient die Grünzone als optimales Ausflugsziel, einen Spaziergang zu unternehmen. Dabei kann man sehr viele Dinge und Tierarten beobachten, die man im alltäglichen Leben nicht so einfach vor Gesicht bekommt. Die Tourismuszone hingegen erinnert in erster Linie an Luxus pur, Urlaub und Entspannung. Auch wenn man kein richtiges Zentrum in Costa Calma entdecken kann, sind rund um die Hotelanlagen Einkaufszentren, Läden und Bars entstanden, die dazu einladen nach Herzenslust einzukaufen und zu schlemmen. Costa Calma ist hauptsächlich das Urlaubsziel der deutschen Touristen. Man kann dies sehr gut erkennen, wenn man einkaufen oder etwas essen geht. Denn sämtliches Personal hat sich auf die deutsche Sprache spezialisiert und kann demnach allen Wünschen der Urlauber ohne Missverständnisse nachkommen. Neben Ruhe und Idylle wird Unterhaltung auch sehr groß geschrieben in dem beliebten Ferienort. Zumeist kann man Animateurprogrammen in den unterschiedlichen Hotels folgen. Aber auch am Strand finden ab und wann besondere Aktivitäten wie zum Beispiel Beachvolleyball statt.

Fuerteventura zu Fuß erkunden

Fuerteventura kann man perfekt zu Fuß erkunden, denn es gibt ohnehin sehr viele Sehenswürdigkeiten, die man nur zu Fuß erreichen kann. Man sollte allerdings bei jeder Wandertour ausreichend Getränke einpacken, denn hin und wieder hat man lange Strecken vor sich, die nicht touristisch ausgebaut sind. Des Weiteren sollte man immer für einen ausreichenden Sonnenschutz sorgen, denn aufgrund der kühlen Passatwinde kommt einem die Sonne nicht so kräftig vor, was allerdings ein Trugschluss ist. Eines der touristischen Highlights, welches man bei einer Wanderung besuchen sollte, sind die beiden Bronzestatuen, die sich bei Betancuria befinden. Hierbei handelt es um den ehemaligen König Ayouse, der über den südlichen Teil von Fuerteventura regierte, und um König Guise, der Herrscher über den nördlichen Teil war. Daneben wartet in Betancuria die Kathedrale Santa Maria auf die Besucher, die mit einer beeindruckenden Architektur aufwartet. Besonders gut wandern gehen kann man auch in Morro Velosa, auf dem Berg Tegu, der 645 Meter hoch ist. Hier sind alle Wege sehr gut ausgeschildert, sodass man sich in keinem Fall verlaufen kann. Sehr gerne wird auch in der Bergkette Istmo de la Pared gewandert, denn hier liegt die höchste Stelle auf einer Höhe von 807 Metern. Die Bergkette beginnt bei La Pared und Endet auf der traumhaften Halbinsel Jandia. Besonders schön und als Wanderstrecke freigegeben ist der Weg von Morro Jable über den Pass Baranco de las Damas bis hin nach Cofete. Auf dieser Strecke begenen einem auch immer wieder Wanderwege, die zum Bergkamm führen. Von ihm aus hat man einen faszinierenden Ausblick auf das Meer und die Umgebung. Landschaftlich beeindruckend ist die Region rund um den inaktiven Vulkan Bayuyo, der 269 Meter hoch ist.

Kulturelles auf Fuerteventura

Kunst und Kultur spielt auf der kanarischen Insel Fuerteventura eine sehr große und bedeutende Rolle. So gibt es auch viele Stätten und Einrichtungen, in denen man viel von der landestypischen Kunst sehen kann und noch mehr über die Kultur von Fuerteventura erfahren kann. Besonders interessant ist dabei die Casa de los Coroneles, sie sich im Osten von La Olivia befindet. Der Bau ähnelt mit seinen Zinnen und Ecktürmen einer Festung und beeindruckt durch die vielen typisch kanarischen Holzballone. Die Casa de los Coroneles wurde im 18. Jahrhundert von der Familie Cabrera Bethencourt erbaut und war bis in das 19. Jahrhundert der Sitz der Befehlshaber der Insel. Von innen kann man die Casa allerdings nicht besichtigen und inzwischen ist auch die Außenhülle nicht mehr im besten Zustand. Des Weiteren sehenswert ist die Casa Mane, die sich ebenfalls in La Olivia befindet. Beheimatet ist hier seit dem Jahre 1992 das Centro de Arte Canario, dass unter anderem Plastiken und zeitgenössische Kunst zeigt. Viele der Gemälde kann man hier auch kaufen. Besuchen sollte man auch die Casa Santa Maria, die sich in Betancuria befindet. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Herrenhaus wurde in den letzten Jahren umfangreich restauriert und zeigt mehrere Werkstätten, in denen das traditionelle Kunsthandwerk von Fuerteventura ausgeübt wird. Bestaunen kann man hier die Handwerker beim Sticken, Weben und Töpfern und auch Holzschnitzereien kann man hier in ihrer Entstehung sehen. Interessant ist auch die Multivisionsshow, die über die Besonderheiten von Fuerteventura berichtet. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten sollte man sich hier nicht entgehen lassen.

Wichtige Urlaubstipps für Fuerteventura

Damit ein Aufenthalt auf der sonnenverwöhnten Insel Fuerteventura auch ein voller Erfolg wird, sollte man einige Urlaubstipps beachten. So beispielsweise im Bezug auf die Kleidung. Hält man sich in den Sommermonaten hier auf, sind leichte Sommerbekleidungen völlig ausreichend. Allerdings kann es zwischen Dezember und März auch mal empfindlich kalt werden, sodass man hier besser eine Jacke oder auch Pullover einpacken sollte. Zudem sollte man sich über die Bekleidungsvorschriften in den einzelnen Hotels informieren, denn es gibt tatsächlich Hotels, in denen Abendgarderobe erwünscht ist. Im Bezug auf die Sicherheit ist zu bemerken, dass es immer wieder zu Diebstählen kommt. Ihnen kann man vorbeugen, indem man die Hotelsafes nutzt und Bargeld immer nah am Körper trägt. Des Weiteren sollte man keine wertvollen Gegenstände offensichtlich im Auto liegen lassen und selbst die Jacke auf dem Rücksitz ist für vielen Diebe schon Anlass genug, das Auto aufzubrechen. Vorsicht ist auch vor Hütchenspielern geboten und auch auf den Basaren und Märkten sollte man gut auf seine Handtaschen etc. aufpassen. Sicherheit wird auch an den Stränden groß geschrieben, was nicht nur im Bezug auf eventuelle Diebstähle Gültigkeit hat. Auch das Meer selbst hat seine Tücken und so sollte man immer auf die Informationen an den Stränden achten, teilweise gibt es an der Küste gefährliche Unterströmungen, die das Schwimmen gehen lebensgefährlich machen. Auch die Sonne kann auf Fuerteventura sehr tückisch sein, denn durch die ständigen Winde kommt es einem hier gar nicht so warm vor. Die Sonne allerdings hat eine ungeheure Kraft und ohne den richtigen Sonnenschutz hat man sich schell einen sehr starken Sonnenbrand geholt.


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Kurzinformationen


Land: Spanien
Inselgruppe: Kanaren
Provinz: Provinz Las Palmas
Fläche: 1.660 km²
Einwohner: ~94.000
Amtssprache: Spanisch
Hauptstadt: P. del Rosario
Höchste Erhebung: 807 m